«Lichtpolizei» für einen guten Zweck

Lichtverschmutzung in der Schweiz (Bild: Universität Bern)

Lichtverschmutzung in der Schweiz und in angrenzenden Ländern (Bild: Universität Bern).

Zu viele Lichterketten können nachbarschaftliche Verhältnisse trüben, weshalb Schweizerinnen und Schweizer künftig Lichtbeschränkungen einfordern können. Das Bundesgericht hat kürzlich diesbezüglich einen wegweisenden Entscheid gefällt. Lichtausschaltzeiten dürfen künftig von den kantonalen und kommunalen Behörden angeordnet werden. Für Zierbeleuchtung gilt zehn Uhr nachts, während der Advents- und Weihnachtszeit sind es drei Stunden mehr.

Vielleicht gibt es schon bald eine „Lichtpolizei“, die allabendlich ihre Runden macht und ungehorsame Bürger zur Rechenschaft zieht; ein wenig verlockendes Szenario. Allerdings kann die Erziehung zu mehr Lichthygiene auch positive gesehen werden. Immer häufiger treten seitens Umweltverantwortlicher Klagen wegen Lichtverschmutzung auf. Zuviel Licht schadet unserem Ökosystem. Die Nachtlandschaft verliert ihre natürliche Ausstrahlung, und das Sternenleuchten ist bald nur mehr romantische Erinnerung.

Artikel zum Thema aus der online Ausgabe „Der Bund“:

Bundesrichter ziehen Lichterketten den Stecker

«Lichtverschmutzung» in den Alpen wird zum Problem

Über Lichtfarben

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